Archiv der Kategorie: Häuser

Urbanstraße 122-123

Urbanstraße 122-123, Gesamtansicht

Urbanstraße 122-123, Front (2012)

Das Gebäude Urbanstraße 123 wird 1912-1913 als Wohnhaus der Berliner Straßenreinigung errichtet.
Seit 1883 befand sich hier ein sogenannter „Stätteplatz“ (Lagerplatz für Baumaterialien) und seit 1909/1910 ein Fahrzeugdepot der Berliner Straßenreinigung.

Lagerplatz für Baufirmen (1883-1909)

Seit 1883 befinden sich auf den unbebauten Grundstücken zwischen Schönlein- und Graefestraße Stätte-, Holz- und Zimmerplätze, die von verschiedenen Bauunternehmern und Handwerkern genutzt werden. [1]

Einer dieser Unternehmer ist Maurermeister August Fritze, der – mit einer kurzen Unterbrechung von 1890 bis 1895 – das Gelände Urbanstraße 120-123 von 1883 bis 1909 durchgängig als Lagerplatz für Baumaterialien nutzt. Weiterlesen

Kottbusser Damm 25-26

Kottbusser Damm 25-26, Front (2011)

Das Fabrik- und Geschäftsgebäude mit Figurenschmuck und schönen Fassadendetails wurde 1906/1907 für Emmler’s Möbelfabrik errichtet. Zuvor gehörte das Grundstück dem Königlich Preußischen Einsenbahnfiskus, der es an den Nutzholzhändler Emanuel Schiffer verpachtet hatte. Schiffer nutzte die Grundstücke Kottbusser Damm 24-30 als Holzplatz und zog nach dem Verkauf nach Rixdorf ans Weigandufer 40-44.

1906 gründen Gustav und Henry Emmler, Söhne des Verlagsinhabers und ehemaligen Herstellers von Kunstblumen Heinrich Emmler, Emmler’s Möbelfabrik. Heinrich Emmler hat sich einen gewissen Wohlstand erarbeitet und besitzt mehrere Wohn- und Geschäftshäuser in Berlin. Weiterlesen

Urbanstraße 112-113

Urbanstraße 112-113, Front (2011)

Das vierstöckige Haus auf dem Grundstück Urbanstraße 112-113 wurde 1905 errichtet.
Vorher befand sich bis 1898/1899 an dieser Stelle der Zimmerplatz des Zimmermeisters P. Groth, den dieser vom Grundstückseigentümer, der Werderschen und Dreifaltigkeits-Kirchengemeinde gepachtet hatte.
1904/1905 verpachtete die Werdersche Kirchengemeinde das Grundstück an den Kohlenhändler W. Richter, der hier einen Kohlenplatz unterhielt.

Der Zimmermeister und Inhaber eines Baugeschäfts Karl Nötel kaufte das Doppelgrundstück und errichtete 1905 das vierstöckige Wohnhaus, bestehend aus Vorderhaus, Quergebäude und zwei Seitenflügeln.

1905/1906 zogen die ersten Mieter ein, wie im Viertel üblich vor allem  Handwerker, Kaufleute, Arbeiter, Beamte und Techniker.

Der Schlächtermeister Albert Dallmann Weiterlesen